Fuer Freitag hatte die vor kurzem aus der Haft entlassene Sylvia Stolz einen Vortrag im NPD-Zentrum Leipzig Lindenau angekuendigt. Dazu folgte von der Gegenseite per facebook ein Aufruf, diese Kundgebung durch "Krach machen" zu stoeren. Die etwa 90 Demonstranten wurden jedoch von der Polizei daran gehindert, direkt an ihrem Zielort zu protestieren und zogen anderweitig durch die Stadt.
Ich muss bei der Vorstellung lachen, dass Sylvia Stolz eine Vortrag fernab vom erwarteten Thema hielt und vielleicht etwas ueber den Tierschutz erzaehlte, waehrend draussen auf Haushaltsutensilien trommelnde Sprechchoere zum Widerstand aufriefen.
Ich habe auch einen Gegenvorschlag fuer das naechste Mal: Man setzt sich in die Veranstaltung und hoert sich an, was die Frau zu sagen hat. Und dann kann man die Gelegenheit ergreifen, rationale Gegenargumente vorzubringen. Vielleicht erst hinterher, unter sich, um den intellektuellen Diskurs am Laufen zu halten, so wie es in der Szene sicher gang und gaebe ist.
Aber dafuer muesste man die Bereitschaft mitbringen, sich auf das Gesagte einzulassen und saehe sich der Moeglichkeit ausgesetzt, dass es vielleicht keine Gegenargument gibt.
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